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Deutsch

Cluster-Begriff, Parallelismus und Heuristik in der Diskussion um Nahtoderfahrungen


Birk Engmann
[Journal für Philosophie & Psychiatrie, März 2011, Essay]

Zusammenfassung

Der Begriff Nahtoderfahrungen ist ein Cluster- Begriff, der sich aus unspezifischen und inkonstanten Erfahrungsqualitäten zusammensetzt, die auch bei anderen Alterationen des Gehirns, d.h. unabhängig vom klinischen Tod, nachzuweisen sind. Davon ausgehend stellen Nahtoderfahrungen offenbar keine eigene Entität dar. Die gegenwärtig übermäßige Übertragung des Begriffes auf Phänomene, die nicht im Zusammenhang mit dem klinischen Tod stehen, wird kritisch gewertet. Außerkörperliche Erfahrungen als zentrale Erfahrungsqualität von Nahtoderfahrungen werden häufig als Beweis für die Existenz eines vom Körper völlig unabhängigen Geistes gesehen. Dieser Parallelismus steht im Widerspruch zu Hirnkrankheiten, wie dementiellen Prozessen, die mentale Zustände schwerwiegend verändern und die Abhängigkeit mentaler Zustände von Substanz verdeutlichen. Für die Entstehung von Nahtoderfahrungen existieren verschiedene Theorien, die jedoch aufgrund der Begleitumstände während einer Reanimation und der Unkenntnis ihrer zeitlichen Generierung eingedenk der Nachbearbeitung von Gedächtnisinhalten nur heuristisch abgeleitet werden können, so dass auf die Problematik reduktionistischer Erklärungsmodelle hingewiesen werden muß.

Schlüsselwörter: Nahtoderfahrungen, Cluster-Begriff, Körper-Geist-Problem, Heuristik

Abstract

Cluster concept, parallelism, and heuristics in discussion of near death experiences
The phrase "near-death experiences" stands for a typical cluster concept. It contains different basic phenomena which also occur in other alterations of the brain, e.g. epilepsy, strokes, or psychiatric diseases. In addition to it, cluster concepts are used in many medical diagnoses. Especially in psychiatric disease concepts, the overlapping of basic phenomena leads to problems in exact classification of diseases, and raises the question whether descriptive disease concepts stand for a real entity, that means a circumscribed mental state, or not. In this context, the phrase "near-death experiences" seems not to refer to a single kind of entity. Evidence against treating near-death experiences as a single kind of entity is found in the widespread use of this term for phenomena with no connection to clinical death. This is equivalent to a category mistake. Out-of-body experiences, taken to be a central part of near-death experiences, are often used to support parallelism of body and soul, which takes each to be completely independent of the other. Evidence contrary to such independence, however, is found in diseases: frontal lobe dementia, mania or severe depression severely alter mental states such as convictions or attitudes and their affective or conative components. Therefore, mental states seem to depend on the brain. Several theories have been proposed as explanations of near-death experiences, but these theories are only heuristic, as shown by evidence from the circumstances of reanimation, the lack of knowledge of the exact point of time when near-death experiences occur, and the reprocessing of the phenomena under a person’s cultural and religious views. There is also a danger of reductionism.

Key words: Near death experiences, cluster concept, body and soul problem, heuristics


Die bahnbrechende Veröffentlichung von Nahtoderlebnisschilderungen Betroffener durch den amerikanischen Psychiater Raymond A. Moody liegt mittlerweile fast vierzig Jahre zurück. Trotzdem hat das Thema bis heute nichts von seiner Aktualität eingebüßt, im Gegenteil: Buchveröffentlichungen, Fernsehsendungen, Fachartikel beschäftigen sich fortwährend intensiv mit diesem Thema. Wie nur wenige Phänomene im Bereich der Neurowissenschaften werden Nahtoderfahrungen mitunter emotionsgeladen diskutiert; was Wunder, denn das Thema berührt die essentiellen Fragen des menschlichen Daseins. Was kann ich wissen? Was darf ich hoffen? Was soll ich tun? Was ist der Mensch? Diese vier Fragen der Ethik Immanuel Kants finden hier ihren Niederschlag. Dennoch bereiten sowohl die Begrifflichkeit als auch manche Schlussfolgerung hinsichtlich des Körper-Geist-Problems Schwierigkeiten, auf die im Folgenden eingegangen werden soll.

Moody schilderte die wesentlichen Erfahrungsqualitäten im Nahtod folgendermaßen: "unangenehmes Geräusch, durchdringendes Läuten oder Brummen", visuelle Phänomene und Gesichtsfeldeinengung ("langer, dunkler Tunnel"), außerkörperliche Erfahrung mit Autoskopie, Wahrnehmung von "Geistwesen verstorbener Verwandter und Freunde" oder "Lichtwesen", Gefühle von "Liebe", "tiefen Friedens" und "Wärme" sowie episodenhafte biographische Erinnerungen in szenischer Form (Moody, 1977). In der Zwischenzeit hat sich gezeigt, dass diese Erfahrungsqualitäten weder konstant noch spezifisch sind. Am häufigsten treten die positiven Gefühle von Frieden und Wärme in Erscheinung, je nach Autor in 60 bis 89 Prozent der Fälle, Lichtphänomene in bis zu 77 Prozent, außerkörperliche Erfahrungen in 24 Prozent bis 61 Prozent der Fälle (Moody, 1977; van Lommel, 2001; Schröter-Kunhardt, 2002), und 15 Prozent berichteten von szenischen Erinnerungen (Fenwick und Fenwick, 1997). Das bedeutet, dass offenbar keine Kaskade dieser Einzelphänomene besteht, die im Zustand des Nahtodes, das heißt, des klinischen Todes, immer in regelmäßiger und vollständiger Abfolge auftritt. Hinzu kommt, dass vor allem die außerkörperliche Erfahrung, die von manchen Protagonisten eines Körper-Geist-Dualismus als Beweis oder jedenfalls Nachweis für einen vom Körper unabhängigen Geist gesehen wird, auch bei rund 10 Prozent der Normalbevölkerung und bei 50 Prozent von Menschen mit Drogenkonsum angegeben wird (vgl. Kasten, Geier, 2009). Gerade die durch letzteren Umstand bedingte Ausweitung des Körper-Geist-Problems wird aber in den Diskussionen über Nahtoderfahrungen nicht ausreichend gewürdigt. Zudem werden Nahtoderlebnisse nicht von allen Menschen - bei Schwaninger et al. (2002) nur von 23 Prozent -, die sich im Zustand des klinischen Todes befanden, berichtet.

Der Begriff Nahtoderfahrung ist ein Cluster-Begriff, das heißt, er wird aus verschiedenen Einzelkriterien gebildet. Aber keine der einzelnen Erfahrungsqualitäten ist essentiell bzw. stellt eine wesentliche Eigenschaft, ohne die der Begriff irrelevant wäre, dar. Cluster-Begriffe sind ein häufiges Phänomen in den medizinischen Wissenschaften, denke man an die Leitsymptome von Krankheiten, die bevorzugt triadisch gebildet werden (vgl. die Parkinson- Trias oder bei multipler Sklerose die Charcot-Trias), wobei jede einzelne Erfahrungsqualität bzw. jedes einzelne Symptom für sich nicht krankheitsspezifisch ist. In der Psychiatrie zum Beispiel bereiten mitunter breitgefächerte Überlappungen einzelner Erfahrungsqualitäten von Clusterbegriffen nicht nur Schwierigkeiten in der nosologischen Zuordnung von Symptomkomplexen, sondern lassen auch daran zweifeln, inwieweit Diagnosen eigene Entitäten darstellen bzw. mit abgrenzbaren mentalen Zuständen identisch sind. Stellvertretend für diese Problematik stehen beispielsweise die Krankheitsdiagnosen ADHS - bipolare Störung - schizoaffektive Störung - Schizophrenie. Durch die Überlappung von Erfahrungsqualitäten ergibt sich tatsächlich diese Zusammengehörigkeit, gleichsam eine Kette, die auch eine Schweregradzunahme veranschaulicht. Wir sehen, dass die Problematik der Cluster-Begriffe nicht nur bei Nahtoderfahrungen von Bedeutung ist. In Bezug auf Nahtoderfahrungen zeigt sich zudem, dass selbst einige der Erfahrungsqualitäten wiederum nur Cluster-Begriffe sind, wie es die "außerkörperliche Erfahrung" verdeutlicht. Letztere beinhaltet ja nicht nur die dissoziative Wahrnehmung des Verlassens des Körpers, sondern fakultativ auch Autoskopie-Phänomene, wobei selbst diese erneut vielgestaltig sein können (Autoskopie in der Art eines Spiegelbildes oder als Schweben über dem Körper). An anderer Stelle wurde darauf hingewiesen, dass im Nahtod, also einer kurzen Phase des klinischen Todes, in der noch keine schweren Organschäden aufgetreten sind, die Erfahrungsqualitäten als Ausdruck einer schweren reversiblen Hirnfunktionsstörung generiert werden, die im Rahmen einer psychischen Nachbearbeitung ähnlich der Traumarbeit mit persönlichen Erfahrungen, Erinnerungsbildern und weltanschaulichen Überzeugungen unbewußt verrechnet werden (Engmann, 2008). Dies bedeutet, dass ausgestalteten, persönlich gefärbten Erfahrungsqualitäten einfache neuropsychiatrische Symptome zugrunde liegen. Denkbar ist, dass beispielsweise die Alteration des okzipitalen Kortex zu einer Art Gesichtsfeldeinengung bzw. fovealen Überrepräsentation führt, die von der einen betroffenen Person zum Beispiel als Tunnel, von der anderen als Röhre beschrieben wird. Insofern erscheint es nicht angebracht, die Ausschmückung und den hohen Emotionsgehalt der Erfahrungsqualitäten als Alleinstellungsmerkmal in bezug auf Nahtodsituationen zu sehen. Betrachtet man die Erfahrungsqualitäten unter diesen Aspekten, zeigt sich, wie oben bereits angedeutet, dass diese eben nicht für das Nahtoderleben spezifisch sind, sondern auch bei anderen cerebralen Alterationen, seien es Durchblutungsstörungen, Narkotika, Drogen, Epilepsie oder auch nur abnorme Erlebnisinhalte, die per se nicht unter den Begriff Krankheit fallen, auftreten können. Nichtsdestotrotz ist der Begriff Nahtoderfahrung mittlerweile zu einer eigenen Entität geworden und erfährt eine über die eigentliche Bedeutung - Phänomene im klinischen Tod - hinausgehende Verwendung. Längst spricht man von "nahtodähnlichen Erfahrungen unabhängig von Lebensgefahr", "Nahtoderfahrungen bei Drogen" oder abgewandelt von "Fear-death experiences", was die Nähe zu den "Near-death experiences" suggeriert, obwohl all diese Zustände nichts mit dem Zustand des klinischen Todes gemein haben. Offensichtlich hat sich hier in der Nomenklatur ein Kategorienfehler eingestellt. Nach tautologischem Muster "beweisen" die unter verschiedenen Umständen beobachteten Erfahrungsqualitäten nur den Begriff "Nahtoderfahrung", ohne zu hinterfragen, ob die Bezeichnung im Einzelfall semantisch richtig ist. Nach Überzeugung des Autors können die gleichen neuropsychologischen Symptome bei unterschiedlichen Funktionsstörungen des Gehirns, wie der klinische Tod nur eine von vielen möglichen darstellt, auftreten. Insofern beschreibt der Begriff "Nahtoderfahrungen" von seinen Erfahrungsqualitäten her betrachtet keinen für den klinischen Tod spezifischen mentalen Zustand, sondern verknüpft diese lediglich mit einem ursächlichen Ereignis analog einer Diagnose wie zum Beispiel "Femurfraktur bei Schiunfall", ohne dass damit gesagt ist, dass jede Femurfraktur einen Schiunfall zur Voraussetzung hat bzw. jeder Schiunfall immer eine Femurfraktur zu Folge haben muß. Ein weiteres Argument gegen eine Entität "Nahtoderfahrung" ist die nicht mögliche zeitliche Zuordnung der Phänomene. Es ist nämlich überhaupt nicht verifizierbar, dass die Wahrnehmungen der Betroffenen nur im Zustand der schwersten Agonie des Gehirns auftreten. Auch in der Phase der Erholungslatenz nach erfolgreicher Reanimation könnten die Phänomene Ausdruck des sich erholenden, aber noch funktionsgestörten Gehirns sein. Hinzu kommt die aus dieser Perspektive exorbitante Latenz, bis die Betroffenen von ihren Erlebnissen sprechen können. Wenn nicht Stunden, so sind meist Tage, mitunter sogar Jahre vergangen, bis die Betroffen ihre Erlebnisse schildern. An dieser Stelle sei wieder auf die ausgeprägte Umgestaltung und Nachbearbeitung von Gedächtnisinhalten im Zeitverlauf hingewiesen.

Ein anderes Problem ist die von manchen Autoren anhand außerkörperlicher Erfahrungen gezogene Schlussfolgerung, Mentales könne unabhängig vom Körper existieren. Da außerkörperliche Erfahrungen nicht alleine an den klinischen Tod gekoppelt sind, ja unter Drogenkonsumenten, wie oben aufgeführt, sogar weit häufiger zu verzeichnen sind, würden demnach Zustände eines vom Körper getrennten Geistes weitaus häufiger als nur im Falle des nahen Todes auftreten. Die Annahme eines vom Körper unabhängigen Geistes und deren Beziehungen zueinander können durch einen interaktionistischen Dualismus (gegenseitige Beeinflussung von Körper und Geist), einen Okkasionalismus (gezieltes Eingreifen Gottes in Abläufe) oder einen Parallelismus beschrieben werden (nach Beckermann, 2008). Die bei Nahtoderfahrungen in die Diskussion gebrachte vollkommen vom Körper unabhängige geistige Existenz und gegenseitige kausale Unabhängigkeit würde dem Parallelismus entsprechen. Aber wie wäre dieser mit den Neurowissenschaften vereinbar? Mentale Zustände zeichnen sich durch Empfindungen, also einen qualitativen Charakter, und intentionale Zustände aus. Letztere umfassen Einstellungen wie Überzeugungen und Einstellungen mit affektiver und konativer, also einer den Antrieb zum Handeln enthaltenden Komponente (vgl. Beckermann, 2008), Komponenten, die die Persönlichkeit eines Menschen ausmachen. Hirnkrankheiten wie frontotemporale Demenzen oder alleinige Frontallappenschädigungen führen zu massiven Veränderungen der Persönlichkeit des Patienten. Überzeugungen, affektive oder konative Einstellungen verändern sich persönlichkeitsfremd. Gerade die beiden Letzten sind auch bei Manien oder schweren Depressionen massiv alteriert. Offenbar sind mentale Zustände also doch an das Vorhandensein von Substanz gebunden, wenngleich sich daraus nicht zwingend eine Punkt- zu- Punkt- Abhängigkeit ergibt. Hier ist also ein deutlicher Widerspruch zu einer im Sinne des Parallelismus interpretierten außerkörperlichen Erfahrung feststellbar.

Als Ursachen für die im Rahmen des klinischen Todes auftretenden Erfahrungsqualitäten wurden verschiedene Theorien entwickelt. Aus Sicht des Autors könnte die Pathoklise- Theorie ein probates Modell für die Erklärung der Erfahrungsqualitäten liefern, da diese auf lokale Störungsmuster temporal und okzipital hinweisen. Von anderen Autoren werden Alterationen in den Assoziationskortices angenommen, was aber mit der Pathoklisetheorie nicht im Widerspruch steht (Engmann, 2008). Daneben wurden verschiedene Theorien über Neurotransmitter, Veränderungen an Rezeptoren und Nebenwirkungen von Narkotika als Modelle für Nahtoderfahrungen diskutiert. Gegenwärtig lassen sich die im Nahtod auftretenden Erfahrungsqualitäten nur heuristisch erklären: Aufgrund der Ähnlichkeit bekannter Phänomene, die uns durch Krankheiten wie Epilepsie, Schlaganfälle, Drogenkonsum usw. vertraut sind, können wir auf Unbekanntes schließen und Hinweise auf Ursache und Lokalisation der Symptome ableiten. Eine Verifizierung genau zum Zeitpunkt des klinischen Todes durch bildgebende Verfahren (PET, fMRT) ist unter Reanimationsbedingungen nicht möglich und wäre zudem ethisch in keiner Weise vertretbar (vgl. Engmann, 2009). Damit bleibt eine gewisse Unsicherheit bestehen, wenngleich die Heuristik eine häufige Methode vor allem in den psychiatrisch- psychologischen Wissenschaften ist. Zu beachten bleibt aber, dass besonders reduktionistische Konzepte, die nur auf wenigen Einflussfaktoren wie beispielsweise einen einzelnen Neurotransmitter oder einer Narkosenebenwirkung basieren, der Komplexität der noch weitgehend unverstandenen pathophysiologischen Vorgänge im Zustand des klinischen Todes nicht gerecht zu werden scheinen und somit die Gefahr eines vorschnellen In-Beziehung-Setzens von Kausalitäten bergen.

 

Literatur

Beckermann, A. (2008). Analytische Einführung in die Philosophie des Geistes. Berlin, New York: De Gruyter.

Engmann, B. (2009). Nahtoderfahrungen. Versuch einer rationalen Interpretation. MMW Fortschr Med, 151 (24), 7.

Engmann, B. (2008). Was passiert an der Schwelle zum Tod? Medizinische Erklärungen für Lichterscheinungen und Tunnelphänomene. MMW Fortschr Med, 150 (51-52), 42-3.

Fenwick, P. & Fenwick, E. (1997). The Truth in the Light: An Investigation of over 300 Near-death Experiences. Berkley Trade.

Kasten, E. & Geier, J. (2009). Neurobiologische Erklärungsmodelle für Nahtoderlebnisse. Z Med Psychol, 18, 13-27.

Moody, R. A. (1977). Leben nach dem Tod. Die Erforschung einer ungeklärten Erfahrung. Gütersloh: Bertelsmann-Verlag.

Schröter-Kunhardt, M. (1993). Das Jenseits in uns. Psychologie heute, Juni, 64-69.

Schwaninger, J., Eisenberg, P. R., Schechtman, K. B. & Weiss, A. N. (2002). A prospective analysis of near-death experiences in cardian arrest patients. Washington University Studies. Journal of Near-Death Studies, 20 (4), 215-232.

van Lommel, P., van Wees, R., Meyers, V. & Elfferich, I. (2001). Near-death experience in survivors of cardiac arrest: a prospective study in the Netherlands. Lancet, 358 (9298), 2039-45.

 


Dr. med.
Birk Engmann
Klinik für Psychiatrie
Universität Leipzig
Semmelweisstraße 10
D-04103 Leipzig
oa.engmann@fachklinikum-brandis.de

Dr. med. Birk Engmann ist tätig an: Universität Leipzig, Klinik für Psychiatrie, Facharzt für Neurologie und Nervenheilkunde. U.a. Mitglied in Gesellschaft Deutscher Naturforscher und Ärzte GDNÄ.




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